Familienpaten

Im Laufe einer Familienbiographie gibt es immer wieder Zeiten, in denen Familien Hilfe benötigen, um ihre Alltagsaufgaben zu bewältigen.

Familienpaten versuchen, die Menschen in ihrer persönlichen Umgebung zu erreichen.
Foto: ASB/F. Zanettini

In Kooperation mit dem Netzwerk Familienpaten Bayern e.V. schult der ASB Neu-Ulm ehrenamtliche Familienpaten und begleitet sie mit fachlicher Unterstützung bei ihrem Einsatz in Familien. Im Laufe einer Familienbiographie gibt es immer wieder Zeiten, in denen Familien Hilfe benötigen, um ihre Alltagsaufgaben zu bewältigen.

Genau hier setzt die Arbeit der ehrenamtlichen FamilienpatInnen an. Sie unterstützen die Familie und stehen ihr je nach Bedarf zur Seite. Familienpatenschaften verstehen sich als präventives und niederschwelliges Angebot, das Müttern, Väter und anderen Erziehungsberechtigten helfen soll, ihre Erziehungsverantwortung bewusster zu gestalten und so ihren Familienalltag besser bewältigen zu können. Die Beteiligung der Kinder gehört zu den selbstverständlichen Voraussetzungen des Gelingens.

Die Familienpatenschaften orientieren sich an der Lebenswelt von Familien. Sie berücksichtigen den Alltag der Familien und versuchen, die Menschen in ihrer persönlichen Umgebung zu erreichen, bewährte und funktionierende soziale Zusammenhänge zu stützen und zu fördern und durch geeignete Hilfsangebote zu ergänzen.

Familienpatinnen und Familienpaten sind ehrenamtliche, durch Schulungen und Fortbildungen auf ihre Tätigkeit vorbereitete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB Neu-Ulm. Die fachliche Begleitung erfolgt durch die Koordinatorin Familienpaten des ASB Neu-Ulm.

Der Weg zur Patenschaft: Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch zur Abklärung der Möglichkeiten und Wünsche der Patinnen und Paten. Die Koordinatorin steht dauerhaft als Ansprechpartnerin zur Verfügung und wird auch die Schulung der Paten leiten. Darüber hinaus helfen regelmäßige Gruppentreffen, immer wieder neue Sichtweisen im Hinblick auf die begleitete Familie zu bekommen. Die Patinnen und Paten erhalten für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung.