Seniorenklub Senden

Elsbeth Schneider ist Samariterin durch und durch: Ihre Eltern waren im Jahr 1946 maßgeblich an der Wiedergründung des ASB Ulm beteiligt, sie selber leitet seit mittlerweile über 20 Jahren ehrenamtlich den ASB-Seniorenklub Senden.

Elsbeth Schneider leitet ehrenamtlich den ASB-Seniorenklub Senden.

„Eigentlich wollte ich die Clubleitung längst in andere Hände geben, aber meine Damen lassen mich einfach nicht", sagt sie schmunzelnd. Derzeit sind es 20 Seniorinnen, die sich immer einmal im Monat im Sendener ASB-Heim an der Lusthauser Straße treffen. Häufig haben sie Experten zu Gast, die dann über Themen wie häusliche Pflege, Hausnotruf, Ernährung im Alter, Sturzgefahren oder Patientenverfügung referieren. Auch Sylvia Rohrhirsch, die für den ASB Neu-Ulm die Erste-Hilfe-Ausbildung leitet, hat bereits vor den Damen gesprochen.

Schneider: „Dabei hat sie auch von ihren Kursen in Afrika erzählt, das war sehr interessant." Immer wieder stehen auch Ausflüge auf dem Programm: Bevorzugte Ziele sind dabei das Ulmer Münster, der Augsburger Zoo und das Heidenheimer Naturtheater. Manchmal trifft man sich in Senden auch einfach nur zu einem Schwätznachmittag bei Kaffee und Kuchen. „Innerhalb eines Monats kommt ja viel zusammen, worüber man nach Herzenslust plaudern kann", lacht Elsbeth Schneider. „Und das lassen wir uns natürlich nicht nehmen."