| Soziale Gruppenarbeit in der
Schule erfolgt bedarfsorientiert und entspricht fachlich-wissenschaftlichen
Erkenntnissen nach dem Standard, wie er im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB
VIII) festgeschrieben ist.
Durch präventive Leistungen soll Soziale Gruppenarbeit in der Schule dazu
beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen in der Schule, in
Ihrem Elternhaus, sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu
schaffen und zu erhalten.
Soziale Gruppenarbeit in der Schule richtet sich insbesondere an junge
Menschen in sozialen, emotionalen und/oder materiellen Mangelsituationen,
die zusammen mit erlernten problematischen Verhaltensweisen zu Konflikten
mit ihrer Umgebung führen. Dies kann beispielsweise durch erhöhte
Gewaltbereitschaft oder durch vermehrte Auffälligkeiten im Zusammenhang mit
Eigentumsdelikten darstellen.
Die soziale Gruppenarbeit in der Schule hat vorrangig eine
kompensatorische Funktion, die über die Vermittlung positiver Erlebnisse und
sozialen Lernens, Verhaltensänderungen und Entlastung beim Kind bzw.
Jugendlichen bewirken und deren persönliche Entwicklung fördern soll.
Eigeninitiative, Selbstständigkeit und soziale Kompetenz sind Ziele, die
im Vordergrund stehen. Durch die Einbeziehung des soz. Umfeldes in der
Schule können in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen
Benachteiligungen reduziert und Problemverschärfung verhindert werden.
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